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- Rico Loosli Administrator und Webmaster
- Kategorie: 11-1 die solothurner Zahl
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Die weltliche Darstellung Auch die Zwölf Stämme Israels bildeten laut der Bibel in vorstaatlicher Zeit – ob als Amphiktyonie, ist umstritten – von ca. 1250 v. Chr. bis zum Königtum ab Saul rund 1050 v. Chr. nach dem Tanach eine, von Gott gelenkte, und besonders im Verteidigungskrieg einheitliche auftretende Größe. Kennzeichnend für die israelitische Theokratie der Richterzeit war das Fehlen von ständigen Verwaltungsorganen und das geringe Maß an Organisation sowie die Zuweisung von Eigenverantwortung an die Bürger, die insbesondere an der Verbundenheit zu Gott gemessen wurde. Die in dieser Zeit häufigen Einfälle von Nachbarstämmen wurden genau wie die Einsetzung von Richtern als regulierende Maßnahmen Gottes angesehen, die abhängig von dem allgemeinen Grad an Verbundenheit zu Gott ergriffen wurden. Da aber fast alle biblischen Passagen über diese Zeit erst viel später geschrieben und zudem stark religiös ausgedeutet wurden, gilt dies unter vielen Forschern eher als unhistorisch. Theokratisch war auch die Regierungspraxis der antiken römischen Kaiser. Nach dem Vorbild Alexanders des Großen, und in Anlehnung an die Herrscherkulte im hellenistisch geprägten Osten des Reiches, ließen sie sich selbst als Götter verehren. Der römische Kaiserkult hatte eine wichtige staatstragende Funktion. Die Huldigung des vergöttlichten Kaisers war gleichzeitig ein Bekenntnis zu den Prinzipien des römischen Reiches. Abgesehen vom öffentlichen Kaiserkult (sacra publica) galt Religion jedoch als Privatangelegenheit (sacra privata). Der polytheistische Götterhimmel der Römer bot Raum für religiöse Vielfalt und Toleranz. Juden und Christen zogen gleichwohl Zorn auf sich, wenn sie sich beharrlich weigerten, den Kaiser als Gott anzuerkennen und damit aus Sicht der Römer auch die religiös legitimierte Staatsordnung ablehnten. Insbesondere Christen wurden daher als politische Gefahr angesehen und teilweise verfolgt. Kaiser Konstantin I. leitete eine religiöse Wende ein. Er ließ die Christenverfolgungen unterbinden, erließ ein Toleranzedikt für die christliche Religion und förderte die Etablierung einer christlich-einheitlichen Kirche, mitsamt der Verfolgung von Häretikern, auch wenn bis heute strittig ist, ob bzw. wann er selbst sich taufen ließ. Kaiser Theodosius I. erhob später das Christentum zur Staatsreligion des römischen Reiches und verbot damit auch alle anderen Kulte mit Ausnahme des Judentums. Die einst verfolgte Kirche wurde nun mit weitreichenden politischen Privilegien ausgestattet, welche die umfassende Ausbreitung des Christentums ermöglichten. Im Oströmischen Reich lebte der Kaiserkult jedoch in abgewandelter Form fort, indem der Kaiser sich nun als christlicher Priesterkönig (rex sacerdos) und sogar als Stellvertreter Christi auf Erden verstand, was einer der Faktoren in den zunehmenden Konflikten mit dem seinerseits immer monarchistischer eingestellten Papsttum war, das sich seit dem 6. Jahrhundert machtpolitisch etablierte. Dieses erlebte seinen Macht-Höhepunkt bereits unter dem nach Universalherrschaft strebenden Innozenz III. (1198–1216). Auch die westlichen Kaiser seit Karl dem Großen verstanden sich – mancher mehr, mancher weniger – als theokratisch. Das zeigte sich vor allem in der Praxis, Reichsbischöfe und -äbte ein- und abzusetzen (Investitur). Die Trennung zwischen geistlicher und lehnsrechtlicher Autorität bestand noch nicht im heute bekannten Maße, der Kaiser war sowohl oberster weltlicher als auch geistlicher Herrscher, zumal solange der Einfluss des Papsttums weltkirchlich noch überschaubar blieb. Referenz dieses Verständnisses war die Salbung, die die Gottgebundenheit des Herrschers darstellte. In der Zeitgenössischen Panegyrik wurden immer wieder Vergleiche zu biblischen Königen wie Salomo und David gezogen. Als der Perfektion der theokratischen Praxis wird das sogenannte ottonisch-salische Reichskirchensystem gesehen, dass unter Heinrich III. seinen Höhepunkt erreichte, der sogar Einfluss auf die Besetzung des Heiligen Stuhls nahm. Die von ihm unterstützte kirchliche Reformbewegung bekämpfte allerdings im Investiturstreit mit Heinrich IV. diese Praxis und schuf mit der (kirchen-)rechtlichen Trennung von Spiritualien und Temporalien, ein Konstrukt, das den Kaiser nur auf die weltliche Autorität der Lehnsvergabe reduzierte. Nach dem Ende des Investiturstreites setzten sich allerdings die kaiserliche Investitur wie auch die Konflikte mit dem Papsttum noch lange fort. Zu einer Fehldeutung kann der Titel der Schrift De civitate Dei (wörtlich: „Von der Bürgergemeinschaft Gottes“) des Kirchenvaters Augustinus verleiten, welche oft unzutreffend mit dem Begriff „Gottesstaat“ übersetzt wird. Dieser epochemachende Text behandelt jedoch keine theokratische Verschmelzung von Religion und Politik, sondern stellt vielmehr die unsichtbare, aber umfassende Herrschaft Gottes über die gesamte Weltgeschichte heraus. Augustinus unterscheidet dabei grundsätzlich zwischen der „Gemeinschaft Gottes“ (civitas dei) und der rein „irdisch-orientierten Gemeinschaft“ (civitas terrena). Damit liefert Augustinus bereits die theoretische Grundlage für die spätere Zweiteilung von geistlicher und weltlicher Macht, die im christlichen Mittelalter durch die gleichsam rivalisierende Verbindung zwischen Papst und Kaiser – in den modernen politischen Systemen seit der Aufklärung als organisatorische Trennung von Kirche und Staat zum Ausdruck kommt. Als Theokratie könnte man auch das so genannte heilige Experiment in Pennsylvania von 1681 bis 1756 bezeichnen. Es war der erste und einzige Quäkerstaat. Mehr dazu im Artikel Quäker und William Penn. |
Die Zahl 11 aus menschlicher Sicht.
Die Zahl 11 ist die historische und kulturelle „Schicksals- und Magiezahl“ der Stadt Solothurn. Sie prägt bis heute das Stadtbild, die Architektur und den lokalen Alltag. [1, 2, 3]
Ursprung und geschichtlicher Hintergrund
- Zünfte und Rat: Im Mittelalter war die Bürgerschaft in 11 Handwerkszünften organisiert, die wiederum 11 Alträte stellten. Diese politische Grundstruktur verankerte die Zahl tief in der Identität der Stadt.
- Kanton Beitritt: Solothurn trat 1481 als 11. Stand der Eidgenossenschaft bei.
- Landvogteien: Zwischen 1344 und 1532 war das Gebiet in 11 Landvogteien aufgeteilt.
- Heilige: Die Stadt bezieht sich auf die Schutzpatrone Urs und Viktor (die sagenhafte 11. Thebäische Legion). [1, 2, 3, 4]
Die Zahl 11 im Stadtbild und in der Architektur
Das Stadtbild ist bewusst und symbolisch auf die Zahl 11 ausgerichtet: [1]
- 11 Kirchen und Kapellen
- 11 historische Brunnen (wie der prächtige St. Ursenbrunnen)
- 11 historische Türme
- 11 Museen [1, 2, 3, 4]
Die St. Ursen-Kathedrale als Höhepunkt
Das Wahrzeichen der Stadt – die barocke St. Ursen-Kathedrale (erbaut 1762–1773) – ist voll von Bezügen zur Elf: [1, 2, 3, 4]
- Die Freitreppe besteht aus 3 × 11 (33) Stufen.
- Der Glockenturm ist 6 × 11 Meter hoch.
- Im Turm hängen 11 Glocken.
- Die Kirche besitzt 11 Altäre.
- Die Bauzeit betrug 11 Jahre.
- Die Betstühle (Pews) sind in 11er-Reihen angeordnet. [1, 2, 3, 4]
Moderne Alltagsbezüge
- Die 11i-Uhr: Am Amthausplatz hängt eine Kunstuhr von Paul Gugelmann und Bruno Aschwanden, deren Zifferblatt nur 11 Stunden anzeigt und um 11 Uhr das Solothurner Lied spielt.
- Öufi-Bier: Das bekannte lokale Bier ist nach der Solothurner Mundart für die Zahl elf („Öufi“) benannt. [1, 2, 3, 4]
Mehr zur Geschichte finden Sie direkt bei Solothurn Tourismus. [1]
Möchten Sie wissen, wie Sie bei einem Stadtrundgang gezielt alle 11er-Stationen in Solothurn entdecken können?
Solothurn und die Magie der Zahl 11 - SWI swissinfo.ch
Die Zahl 11 in der Geschichte. Solothurn, das immer ein Verbündeter der «Urschweiz» gewesen war, trat 1481 als 11. Kanton der Eidg...
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https://www.solothurn-city.ch › warum-solothurn › ma...
In Solothurn hat die Zahl 11 eine besondere Bedeutung und die die Geschichte der Stadt Solothurn ist eng mit der «heiligen» Zahl 11 verbunden.
Weitere Fragen
Was ist der Kürzel von Solothurn?
Was bedeutet der Name Salodurum?
Wer ist der reichste Solothurner?
Wie hieß Solothurn früher?
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Solothurn und die Magie der Zahl 11
https://www.swissinfo.ch › ger › ungewohnliche-schweiz
11.01.2025 — Von Bedeutung im Mittelalter, aber auch später, waren die 11 in Solothurn tätigen Handwerkzünfte. Noch heute ist das Stadtbild geprägt von ...
https://www.solothurn-city.ch › zahl-11-f07584cc0b
Die Zahl 11 hat in Solothurn eine besondere Bedeutung und ist in der ganzen Stadt allgegenwärtig. In Solothurn gibt es zum Beispiel 11 Museen, Brunnen, ...
Die Zahl 11 in Solothurn: Geschichte, Mythos & Magie der Öufi
https://solothurn-news.ch › solothurn-entdecken › die-z...
Die wahrscheinlichste Erklärung: Im Mittelalter gründeten die Solothurner 11 Zünfte, die 11 Alträte stellten. Diese politische Grundstruktur pflanzte die ...
🕚 Die Öufi-Uhr: Solothurn tickt...
Solothurn & die magische Zahl 11 - SRF Kids News
https://www.srf.ch · 27.06.2024
In Solothurn dreht sich alles um die Zahl 11. Was es damit auf sich hat, entdeckt die Klasse 6C aus Solothurn auf einer Schnitzeljagd durch ...
Auf Entdeckungstour in Solothurn
In Solothurn hat die Zahl 11 eine besondere Bedeutung: Die Altstadt zählt 11 Kirchen und Kapellen, 11 historische Brunnen, 11 Türme
Die «Solothurnerzahl» 11 · Solothurn ist nicht der elfte Kanton der Alten Eidgenossenschaft – es sei denn, man zählt die Unterwaldner Halbkantone Ob- und ...
Was hat die Zahl 11 mit der Barockstadt Solothurn zu tun?
30.06.2018 — In Solothurn hat die Zahl 11 eine ganz besondere Bedeutung. Es gibt in der Barockstadt 11 Kapellen, 11 Brunnen, 11 Kirchen, 11 Museen und ...
11.11.2011 — Die Elf ist den Solothurnern heilig. So richtig weiss niemand, wo die Beziehung zwischen Solothurn und der Zahl herkommt.
